Podiumsdiskussion zum Thema »Biotechnologie im Kampf gegen den Klimawandel« mit Herrn Dr. Ripplinger Mehr dazu ...
Herr Dr. Peter Ripplinger wird auf der Konferenz einen Vortrag halten. Mehr dazu ...
Subitec ist Gewinner des Ferchau Innovationspreises 2009! Mehr dazu ...
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Prof. Dr. Walter Trösch beschäftigt sich als Leiter der Abteilung Umweltbiotechnologie des Fraunhofer Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB) mit dem Thema Mikroalgen. Sehr früh spielt dabei die Erkenntnis eine Rolle, dass Mikroalgen durch ihre sehr hohen Wachstumsraten den Landpflanzen überlegen sind, und sowohl für die CO2-Sequestierung als auch für die energetische Nutzung der Biomasse in der Zukunft zunehmend an Bedeutung gewinnen werden.
Unter der Leitung von Frau Dr. Ulrike Schmid-Staiger erfolgt eine erste weltweite Patentanmeldung für einen neuartigen Flat-Panel-Airlift-Photobioreaktor (FPA-Reaktor).
Die Subitec wird am 27. September 2000 auf Initiative von Prof. Dr. Walter Trösch und Prof. Dr. Herwig Brunner, sowie weiteren Wissenschaftlern des IGB als Spin-off gegründet. Eine zweite Patentanmeldung, die sich speziell auch auf das Herstellungsverfahren des FPA-Reaktors bezieht, erfolgt im selben Jahr. Die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. München, erwirbt durch die Patentübertragung beider Patentfamilien einen Anteil am Unternehmen.
In enger Kooperation mit dem IGB bearbeitet die Subitec in den ersten Jahren nach ihrer Gründung verschiedene Algenstämme und entwickelt die FPA-Reaktortechnologie weiter. Fokussiert wird dabei insbesondere die Produktion von Astaxanthin sowie der Omega-3-Fettsäure (EPA).
Dr. Peter Ripplinger übernimmt die Geschäftsführung der Subitec und beginnt mit dem Aufbau des operativen Geschäfts. Im April 2007 wird erfolgreich eine Seed-Finanzierung in Höhe von 600.000 EUR durch den High Tech-Gründerfonds (HTGF) und den Coinvestor Dr. Helmut Hengstenberg eingeworben. Die Subitec erweitert ihre Geschäftsstrategie auf die Biomasseraffinerie, integrierte Produktionsprozesse und langfristig auf die energetische Nutzung.
Inbetriebnahme zweier Pilotanlagen für namhafte Energiekonzerne. In Eutingen-Weitingen wurde eine Pilotanlage für die EnBW zur Nutzung von Rauchgasen eines Biogas-betriebenen BHKWs für die Algenkultivierung errichtet. Für E.ON-Hanse wurde in Hamburg Reitbrook eine Pilotanlage zur Nutzung von Erdgas-betriebenen BHKWs aufgebaut. Außerdem wurde mit dem 180 L-FPA-Reaktor die dritte Generation an Bioreaktoren mit deutlich größerem Nutzvolumen und niedrigerem Energieeintrag entwickelt.