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Die Reaktoren der Subitec werden mit Kunststofffolien tiefgezogen. Seit 1993 wurden drei Generationen immer größerer Reaktoren entwickelt und hergestellt. Die Investitionskosten pro Liter Reaktorvolumen belaufen sich für die aktuell georderten Kleinserien auf etwa einen Euro.
2007 wurde die Entwicklung der 3. Generation des FPA-Reaktors in Angriff genommen. Primäres Ziel war eine deutliche Senkung der volumenbezogenen Produktionskosten. Zudem war man bestrebt, den Reaktor möglichst hoch zu bauen, da man berechnet hatte, dass eine Nettoenergieerzeugung ab einer Reaktorhöhe von etwa zwei Metern möglich werden sollte.
Gemeinsam mit der Ernst Hombach Kunststofftechnik GmbH und Co & KG in Uehlfeld fand man einen idealen Partner für dieses Vorhaben. Dieser Tiefzieher verfügt über langjährige Erfahrung mit der Twin-Sheet-Technologie. Bei diesem Verfahren entfällt das verkleben der Reaktorhälften, da mit der aus dem Tiefziehprozess verbleibenden Restwärme die Reaktorhälften unter Druck verschweißt werden.
Die 2. Generation wurde 2005 erstmals produziert. Das Volumen dieses FPA-Reaktors liegt bei 33 Litern bei einer Schichtstärke von drei Zentimetern. Die beiden tiefgezogenen Reaktorhälften aus PVC werden – nach Einlegen der Begasungsmembran – miteinander verklebt. In den Jahren 2005 bis 2007 wurden mit diesem Reaktortyp wichtige Erfahrungen bei der Kultivierung der algenarten Haematococcus pluvialis und Phaeodactylum tricornutum gesammelt. Hierbei wurden Pilotanlagen mit mehreren gekoppelten Reaktoren eingesetzt, die Volumina von mehreren 100 Litern aufwiesen.
Die beiden Reaktortypen der 1. Generation haben Volumina von fünf und neun Liter bei Schichtdicken von drei bzw. fünf Zentimetern. Die Reaktoren sind inzwischen seit sieben Jahren erprobt und werden auch heute noch im Labor zur Aufzucht von Vorkulturen eingesetzt.